BZF 1+2 Theoriekurs

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Über den Kurs

In diesen Kurs erlernst du die Grundlagen für den BZF Sprechfunkverkehr. Dieser bildet die Grundlage für das anschließende Live Training über Microsoft Teams.

Kursinhalt

Lektion 1: Allgemeines zur BZF Prüfung

  • Lektion 1.1: Willkommen zum BZF Kurs
  • Lektion 1.2: Welches Flugfunkzeugnis benötige ich?
  • Lektion 1.3: Voraussetzungen und Anmeldung
  • Lektion 1.4: Inhalt und Ablauf der Prüfung
  • Lektion 1.5: So arbeitest du mit diesem Kurs
  • Lektion 1.6: Unsere Schnell-Lern Lektionen
  • Schnell Lernen: Allgemeines zur BZF-Prüfung
  • Allgemeines zur BZF-Prüfung

Lektion 2: Grundlagen der Funkübermittlung
In diesem Themenblock lernst du die grundlegenden Regeln des Flugfunks. Du beschäftigst dich mit Funkdisziplin, Rufzeichen, dem ICAO-Buchstabieralphabet, der richtigen Aussprache von Zahlen und den wichtigsten festgelegten Redewendungen.

Lektion 3: Flugplatz und Bodenfunkstellen
In diesem Themenblock lernst du den grundsätzlichen Aufbau eines Flugplatzes und die wichtigsten Bereiche kennen, die dir später im Funkverkehr begegnen. Du erfährst, worin sich kontrollierte und unkontrollierte Flugplätze unterscheiden, welche Bedeutung Vorfeld, Rollwege, Rollhalte und Pisten haben und welche Aufgaben die verschiedenen Bodenfunkstellen übernehmen. Diese Grundlagen sind wichtig, damit du spätere Roll- und Funkanweisungen nicht nur wiederholen, sondern auch räumlich und inhaltlich nachvollziehen kannst.

Lektion 4: Platzrunde, Luftraum und Karten
In diesem Themenblock lernst du, wie eine Platzrunde aufgebaut ist, wie du dich innerhalb einer Platzrunde orientierst und welche Bedeutung die verschiedenen Luftraumklassen für einen VFR-Flug haben. Außerdem beschäftigen wir uns mit zwei wichtigen Karten für die Flugvorbereitung und die BZF-Prüfung: der ICAO-Karte und der Sichtflugkarte eines Flugplatzes. Ziel ist nicht, jedes Symbol einer Luftfahrtkarte auswendig zu lernen. Du sollst die Informationen erkennen und verstehen können, die du für einen sicheren VFR-Flug und den Sprechfunk benötigst.

Lektion 5: Grundlagen eines Funkgesprächs
In diesem Themenblock setzt du die bisher gelernten Grundlagen zu vollständigen Funkabläufen zusammen. Du lernst: wie ein Funkkontakt hergestellt wird, welche Angaben nach dem Einleitungsanruf übermittelt werden, wie Rollfreigaben aufgebaut sind, welche Informationen zurückgelesen werden müssen, wie ein Frequenzwechsel abläuft, wie Positionsmeldungen gebildet werden, wie Start- und Landefreigaben erkannt und zurückgelesen werden, wie Verkehrsinformationen bestätigt werden, wie ein Funkkontakt beendet wird. Die Inhalte bauen auf dem „Funk-ABC“ des Kursskripts auf. Dort werden Einleitungsanruf, Rollfreigaben, Frequenzwechsel, Positionsangaben, Start- und Landefreigaben sowie Verkehrsinformationen erstmals zu zusammenhängenden Verfahren verbunden.

Lektion 6: Betriebsinformationen, Höhenmesser und Transponder
In diesem Themenblock lernst du drei Informationen kennen, die dir im weiteren Funktraining immer wieder begegnen werden: ATIS, QNH und Höhenangaben, Transpondercodes. Im bisherigen Skript tauchen diese Angaben bereits mehrfach in den An- und Abflugszenarien auf. So erhält der Pilot beispielsweise beim Anflug Piste, QNH und Squawk von der Flugverkehrskontrolle. Außerdem sind auf der Sichtflugkarte die ATIS-Frequenz und weitere Funkfrequenzen gekennzeichnet. Ziel dieses Themenblocks ist, dass du diese Begriffe nicht nur zurücklesen kannst, sondern auch verstehst, welche Bedeutung sie für deinen Flug haben.

Lektion 7: Einfacher Abflug
In diesem Themenblock setzt du die bisher gelernten Grundlagen erstmals zu einem vollständigen VFR-Abflug zusammen. Wir begleiten eine Cessna 172 mit dem Kennzeichen D-ESMO vom Vorfeld bis zum Verlassen der Kontrollzone. Dabei verbindest du Einleitungsanruf, Absichtsmeldung, Rollanweisung, Frequenzwechsel, Startfreigabe und Positionsmeldung zu einem zusammenhängenden Funkablauf. Das Szenario basiert auf dem einfachen Abflug Dresden–Kassel aus dem Kursskript.

Lektion 8: Einfacher Anflug
In diesem Themenblock setzt du die bisher gelernten Grundlagen zu einem vollständigen VFR-Anflug auf einen kontrollierten Flugplatz zusammen. Wir begleiten eine Cessna 172 mit dem Kennzeichen D-ESMO beim Anflug auf Kassel. Dabei übst du den Ablauf vom ersten Funkkontakt bis zum Abstellen des Flugzeugs: Vorbereitung des Anflugs, Einleitungsanruf, Positions- und Absichtsmeldung, Freigabe zum Einflug in die Kontrollzone, Meldepunkte auf der veröffentlichten Anflugroute, Einordnung in die Platzrunde, Landefreigabe, Verlassen der Piste, Frequenzwechsel zur Rollkontrolle, Rollen zum Abstellplatz.

Lektion 9: Fortgeschrittene Funkverfahren
n diesem Themenblock werden die bisher gelernten Verfahren anspruchsvoller. Du beschäftigst dich mit Situationen, die insbesondere an größeren kontrollierten Flughäfen auftreten können: komplexen Rollanweisungen, mehreren zuständigen Bodenfunkstellen, Pistenüberquerungen, Rollbahneinmündungen, konditionellen Freigaben, Verkehrsinformationen, Reihenfolgebildung im Anflug, mehreren Pisten, umfangreicheren Start- und Landefreigaben. Anschließend wenden wir diese Verfahren in einem fortgeschrittenen Abflug von Düsseldorf und einem fortgeschrittenen Anflug auf Hannover an. Die Szenarien basieren auf dem Kapitel „Fortgeschrittener An- und Abflug“ des Kursskripts. Die genannten Pisten, Funkkanäle, Rollwege, Höhen und sonstigen Betriebsdaten dienen als Trainingswerte. Für einen tatsächlichen Flug sind immer die aktuellen Luftfahrtinformationen zu verwenden.

Lektion 10: Unkontrollierte Flugplätze, RMZ und FIS
Nicht jeder Flugplatz verfügt über einen Tower und nicht jeder VFR-Flug findet unter Flugverkehrskontrolle statt. An unkontrollierten Flugplätzen trägt der Pilot selbst die Verantwortung für die Einordnung in den Flugplatzverkehr und für ausreichende Abstände zu anderen Luftfahrzeugen. Eine Bodenfunkstelle kann Informationen liefern, sie übernimmt jedoch nicht die Verkehrslenkung eines Towers. Dieser Unterschied wird bereits im Kursskript am Beispiel eines unkontrollierten Flugplatzes beschrieben. In diesem Themenblock lernst du: wie sich der Funk an einem unkontrollierten Flugplatz vom Funk mit einem Tower unterscheidet, was die Rufnamenzusätze RADIO und INFORMATION bedeuten, welche Meldungen bei An- und Abflügen sinnvoll sind, wie eine Radio Mandatory Zone – RMZ – funktioniert, welche Aufgaben der Fluginformationsdienst FIS übernimmt, wie du Kontakt mit Langen Information herstellst.

Lektion 11: Sonder-VFR und besondere Situationen
In diesem Themenblock beschäftigen wir uns mit Situationen, die vom normalen VFR-Funkverkehr abweichen. Du lernst: wann Sonder-VFR verwendet werden kann, wie eine Sonder-VFR-Freigabe verarbeitet wird, den Unterschied zwischen PAN PAN und MAYDAY, wie Dringlichkeits- und Notmeldungen aufgebaut sind, was bei einem Funkausfall zu tun ist, wie Blindsendungen funktionieren, wie ein Durchstarten im Funk behandelt wird.

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